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Yadira & Tezcan
Beninreise vom 15.- 27.12.2003 |
Seite 1-2
©2003 Yadira & Tezcan 21.01.04 |
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Bénin- und Nigeriaferien
Wir sind wohlauf wieder in der Schweiz angekommen. Wir blieben 2 Tage in Calavi um am Samstag die Reise nach Nigeria anzutreten. Mit einem Sammeltaxi vom Gare fuhren wir zuerst einmal nach Ketou um dort den König zu besuchen. Das war lustig, erlebten wir doch die ganzen Zeremonien und Verhaltensformen am Hof des Königs. Am Schluss übergab uns der König, der noch nicht offiziell gekrönt war, sein Businesskärtchen als Empfehlung für unseren Besuch in Ile-Ife in Nigeria. Von Ketou an die Grenze konnten wir uns nur auf Taximotos bewegen. Wir übernachteten auf der Beninseite. Nicht unbedingt ein empfehlenswerter Stopp. Es gab eine einzige Übernachtungsmöglichkeit und die 2 Zimmer mussten zuerst hergerichtet werden. In der Nacht krachte das Bett zusammen. Am nächsten Tag begann der Spiesrutenlauf mit der Immigration und Grenzbeamten. Die nigerianische Immigration verpasste uns ein 3-Monatsvisum - obwohl wir nur 5 Tage wollten und 5-Tage-Visa hatten - und wollte dafür natürlich je 100$ kassieren. Nach einigem Hin und Her - ohne zu bezahlen, aber mit ein paar Zigaretten, Sonnenbrillen, T-Shirts etc. - nahmen wir den holprigen Weg über Stein und Hügel in Angriff. Ein alter Peugot hatte offensichtlich keine Lust uns bis in die nächste Stadt zu fahren und liess uns auf der Strecke zurück. Glück im Unglück. Wir stoppten einen Sammelbus. Inzwischen mussten wir bei jedem Grenzstopp ein paar Scheine liegen lassen, weil der Immigrationofficer den Visastempel noch von Hand markierte - aus Schikane, weil er nichts kassiert hatte. Auf jeden Fall wurde es zu einer richtigen Qual. Beim letzten Stopp musste der ganze Bus wahrscheinlich länger als eine 1/2-Stunde auf uns warten, bis auch diese Herren ihr Weihnachtsgeschenk kassiert hatten. Glück im Unglück. Just in diesem Sammelbus machten wir die Bekanntschaft mit Roger, welcher ein Freund von einem Sekretär, Benedikt, des Königs war. Der König von Ketou hatte uns direkt an diesen Benedikt verwiesen. Angekommen in Ife führte uns Roger direkt zum Haus von Benedikt - im Universitätskampus von Ife. Wir verbrachten 2 Tage in Ife. Meine Frau war zufrieden die langersehnte Destination kennenzulernen, aber enttäuscht ab der Habgierigkeit und der Verwahrlosung der Leute und Ife. Den Rückweg traten wir mit Benedikt und seiner Frau im klimatisierten Mercedes an. Nur Dank diesem Professor überquerten wir die Grenze mit vielen Worten, aber ohne zu bezahlen. Wir trennten uns von unserem übermüdeten Reiseführer und spannten uns mal in Grand Popo aus. Wir reisten eigenständig nach Abomey - nicht zu empfehlen - und 2 mal nach Ouidah. 1 mal reisten wir noch nach Cotonou um Geld zu wechseln und den Smog einzuatmen. Nach recht entspannenten Tagen in Grand Popo fuhren wir mit einem italienischen Paar direkt an den Flughafen Cotonou. Stolz, dankbar und zufrieden unsere Benin/Nigeria-Reise ohne weitere Komplikationen beendet zu haben und doch einiges kennengelernt zu haben, insbesondere ein Einblick in die afrikanische Mentalität erhalten zu haben, waren wir äusserst glücklich wieder zu Hause zu sein. Das Wetter zur Zeit in der Schweiz ist grau und kalt. Es gab Schnee zu Jahresende. Die Tage werden jedoch wieder länger und der Frühling kommt bald ... Wir wünschen Euch, Moronike & Heiner, sowie Euren Kindern viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit fürs 2004. Ende Dezember 2003, Tez & Yadira Sahin Montes ZH CH |