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Visite von Selma & Carola
Beninreise 26.07. - 09.08.2002 |
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©2003 Selma & Carola 20.01.2004 |
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Unsere Béninferien
Etwas mulmig wurde es uns, bevor wir überhaupt gelandet sind, da vom Flugzeug aus nur tausende von kleinen Lichtlein zu sehen waren. Erleichtert waren wir, als wir erfuhren, dass die Stadt mit einer Strassenbeleuchtung versehen sei, es nun aber in der ganzen Stadt ein Stromausfall gäbe. Da waren wir - als erste Gäste des Au Jardin Helvetia und das "Abenteuer" konnte beginnen! Es ist schon ein besonderes Erlebnis als erste Gäste den Beginn eines Restaurant- und Hotelbetriebes inmitten eines zauberhaften Palmenhains zu erfahren. Nachdem wir Moroniké oder Heiner bei ihren täglichen Arbeiten wie z.B. beim Einkauf auf dem Markt, beim Einkauf von Baumaterialien oder Einrichtungen für die noch in Bau stehenden Bungalows, bei der Organisation von Handwerkern usw. begleiten konnten, nahmen wir einen Streifzug durch den südlichen Teil des Landes vor und besuchten die Attraktionen, welche das Land bietet. Mit einem gemieteten Zemidjan besuchten wir das UNESCO-Denkmal "La Porte du Non-Retour", den "Temple des Phytons Dangbéhouè", das "Fort de Saint Jean-Baptista d'Ajuda" (Musée d'Histoire) und den "Foret sacré" in Ouidah. Eine Rundreise mit gemietetem Auto (inkl. Fahrer) nach Bohicon-Abomey-Covè-Ketou-Porto Novo sowie einen Kurzbesuch in die Wasserstadt Ganvié ergaben einen hervorragenden Überblick über die Tradition und die Schönheit des Landes. Auch die Regierungsstadt Cotonou zeigt nebst landestypischen Lehmbauten, Gebäude im kolonialen Baustil bis architektonisch moderne Hochbauten und viele reizvolle Märkte, die zum Verweilen einladen. Das Stadtbild wird bestimmt von den Werkstätten und Hütten der Handwerker, von Strassenhändlern, von Marktfrauen und Garküchen, die einen verführerischen Duft verbreiten. Mit grossen "europäischen" Erwartungen kamen wir am 27. Juli 2002 in Cotonou an und kamen zwei Wochen später mit vielen "afrikanischen" Eindrücken nach Hause. Von der erholsamen Gelassenheit, welche wir erfahren durften, können und sollten wir etwas in den europäischen Tagesablauf übernehmen! Gerne möchten wir wiederum eine erholsame Zeit im abgeschiedenen aber gut eingerichteten und idyllisch gelegenen Au Jardin Helvetia mit dem wunderbaren Sandstrand verbringen und neue Eindrücke des vielseitigen Landes erfahren, denn es gibt vieles zu entdecken und erleben. Eine individuelle und jederzeit bereite Fahrgelegenheit in die Stadt Cotonou, organisiert durch die "Hotelleitung" wäre unser grösster Wunsch. Selma & Carole, Lausen BL CH |